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Weshalb
ist immer die Rede vom «Ozonloch», wenn doch zu viel Ozon
vorhanden ist?
Was unten schädlich ist, ist oben nützlich und sogar
lebenswichtig. Das in der Stratosphäre vorhandene Ozon umhüllt
die Erde wie ein gigantischer Schutzschild und schirmt unseren Planeten
vor den gefährlichen Ultraviolettstrahlen der Sonne ab, welche
Sonnenbrand, Hautkrebs und Schädigungen der Augen verursachen
können. Ohne diese rund 20 Kilometer dicke Ozonschicht –
die als eine Art «Sonnenbrille» dient – wäre
auf unserem Planeten Leben in seiner heutigen Form undenkbar. In einer
Höhe von 10 bis 50 Kilometern über der Erdoberfläche
zerstören Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) die lebenswichtige
Ozonschicht: So entsteht das «Ozonloch».
Im Hochsommer hingegen liegt zu viel Ozon in der bodennahen Atemluft.
Diese heimtückische Belastung führt dazu, dass ozonempfindliche
Personen häufiger unter Atembeschwerden leiden.
Zudem wirkt das Ozon in den unteren Schichten der Atmosphäre
auch als Treibhausgas, das mit verantwortlich ist für die Klimaerwärmung
und die dadurch entstehenden Störungen des ökologischen
Gleichgewichts.
Nach Kohlendioxid und Methan trägt Ozon als drittwichtigstes anthropogenes Gas zur Klimaerwärmung bei.
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